Diese Liste bewertet ausschließlich Merkmale, die sich von außen nachprüfen lassen. Was sich nicht prüfen lässt – Sympathie, Zusammenarbeit, Ergebnisse hinter verschlossenen Türen – fließt nicht ein und wird auch nicht behauptet.
In diesem Feld kommt eine Besonderheit hinzu: Generative Engine Optimization ist wenige Jahre alt, und ein erheblicher Teil dessen, was darunter verkauft wird, ist entweder bekannte Arbeit unter neuem Namen oder eine Zusage, die niemand einlösen kann. Die Kriterien unten sind entsprechend darauf zugeschnitten, diesen Unterschied sichtbar zu machen.
Eine Platzierung ist eine Vorauswahl, kein Urteil. Sie verkürzt eine lange Kandidatenliste auf eine handhabbare – die Entscheidung ersetzt sie nicht.
GEO Agenturen im Überblick
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Platz 5: SEO NW – Alexander Müller
📍 Bertingen, Deutschland · Seit 2012
Kurzurteil: Mehrere eigene Fachprojekte zur generativen Suche, öffentlich dokumentiert.
Hinweis in eigener Sache: Dieser Anbieter betreibt dieses Portal. Die Platzierung ist deshalb nicht unabhängig zustande gekommen und wird hier ausdrücklich als solche gekennzeichnet. Die Punktbewertung bleibt leer, bis eine Erhebung durch eine dritte Person vorliegt.
Belegbar ist die Arbeitsweise über mehrere öffentlich zugängliche Fachprojekte. Ebenfalls prüfbar: Es werden keine Zusagen zu Nennungen in KI-Antworten gemacht und keine Positionsangaben für Antwortsysteme – ein Punkt, an dem sich in dieser jungen Disziplin die Anbieter trennen.
Einschränkend gehört dazu, was dieses Portal bei anderen Anbietern ebenfalls nicht gelten lässt: Angaben zu Projektzahl, Kundenzufriedenheit und Erfahrungsjahren auf eigenen Seiten sind Selbstauskünfte ohne externen Beleg. Nach dem Kriterium Nachweisbarkeit fließen sie hier nicht ein – auch nicht zugunsten des eigenen Eintrags.Redaktioneller Fachblog mit Autorenangabe und ÄnderungsdatumKeine Zusagen zu Nennungen in KI-AntwortenErhebung über offengelegtes Fragen-Set statt PositionsangabenSchwerpunkt auf technischer Erfassbarkeit und Crawler-ZugängenMessgrenzen werden offen benannt
Bewertungsmethodik: Wie dieses Ranking entsteht
Bewertet wird in vier Feldern. Die Gewichtung steht auf dieser Seite, damit jede Platzierung nachgerechnet werden kann:
- Abgrenzung und Ehrlichkeit – Benennt der Anbieter, welcher Teil der Arbeit klassisches SEO ist und was daran tatsächlich neu ist? Werden Nennungen in KI-Antworten zugesagt oder als das behandelt, was sie sind: nicht steuerbar? Wird ein Aufpreis für Arbeit verlangt, die vorher zum Grundpreis gehörte?
- Erhebungsmethode – Ist beschrieben, wie Sichtbarkeit gemessen wird? Ein nachvollziehbares Verfahren nennt ein festes Set an Fragen, die Zahl der Wiederholungen, die geprüften Systeme und den Umgang mit Schwankungen. Wer von Rankings in Antwortsystemen spricht, hat kein Verfahren, sondern ein Bild.
- Technik – Erfüllt die eigene Website die Anforderungen, die sie anderen empfiehlt? Serverseitig ausgeliefertes HTML, strukturierte Daten, erreichbare Inhalte ohne JavaScript, benannte Autoren mit Datum.
- Nachweisbarkeit – Gibt es eigene Fachbeiträge mit Autorenangabe und Datum, öffentlich einsehbare Werkzeuge oder dokumentierte Vorgehensweisen? Referenzen, die nur als Logo auf der Startseite existieren, zählen nicht.
Nicht bewertet werden Sternedurchschnitte aus Portalen mit unklarer Bewertungsherkunft, Selbstauszeichnungen, Mitgliedschaften, die gegen Gebühr erhältlich sind, und Kennzahlen zu Projektzahl oder Kundenzufriedenheit auf der eigenen Website. Das sind Selbstauskünfte, keine Nachweise.
Wer sich unzutreffend bewertet sieht, kann über das Kontaktformular eine Korrektur anstoßen. Belegbare Korrekturen werden übernommen.
Erhebungsstand
Diese Liste ist noch nicht befüllt. Bislang steht darin ausschließlich der Eintrag des Portalbetreibers – ausdrücklich gekennzeichnet und ohne Punktbewertung. Die Bewertung verlangt, dass jeder Anbieter einzeln geprüft wird: Leistungsbeschreibungen auf nicht einlösbare Zusagen durchsehen, die beschriebene Erhebungsmethode nachlesen, die eigene Website technisch prüfen. Diese Erhebung liegt noch nicht vor.
Eine Liste mit Agenturnamen und geschätzten Punktwerten zu füllen, wäre schneller. Es wären aber Tatsachenbehauptungen über die Arbeit realer Unternehmen, ohne dass jemand nachgesehen hätte. Solange die Erhebung aussteht, bleibt die Liste lieber leer.
Bis dahin sind die Ratgeberbeiträge der nützlichere Teil dieses Angebots – besonders die Einordnung, was an GEO tatsächlich neu ist, und der Beitrag darüber, was sich an Sichtbarkeit in KI-Antworten überhaupt messen lässt.
Häufige Fragen zu dieser Liste
Kann man sich in diese Liste einkaufen?
Nein. Platzierungen sind nicht käuflich. In die Wertung fließen keine Provisionslinks ein. Das gilt hier besonders, weil Antwortsysteme sich unter anderem auf Vergleichslisten stützen – eine käufliche Liste würde genau den Mechanismus verkaufen, den sie beschreibt.
Ist GEO nicht einfach SEO unter neuem Namen?
Zum größeren Teil ja. Technische Erfassbarkeit, klare Struktur, belegbare Aussagen und benannte Urheberschaft wirken in beiden Systemen. Neu ist vor allem der Umgang mit Crawler-Zugängen, die Ausrichtung auf zitierbare Abschnitte und die Frage, wie man Sichtbarkeit ohne Klick überhaupt erhebt. Ein Anbieter, der diesen Anteil offen benennt, wird hier besser bewertet als einer, der eine neue Disziplin ausruft.
Worin unterscheiden sich Verzeichnis und Top-Liste?
Das Verzeichnis enthält Selbsteinträge und ist unsortiert. Die Top-Liste ist eine redaktionelle Auswahl nach den offengelegten Kriterien.
Was passiert bei falschen Angaben?
Wer sich unzutreffend dargestellt sieht, kann über das Kontaktformular eine Richtigstellung anstoßen. Belegbare Korrekturen werden übernommen und im Änderungsdatum sichtbar.